Lebenswissenschaften

„Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.“ Charles Darwin

Der Forschungsbereich Lebenswissenschaften befasst sich mit Prozessen oder Strukturen von Lebewesen oder mit Prozessen, an denen Lebewesen beteiligt sind. Ebenso komplex und vielfältig wie die Forschung innerhalb der verschiedenen Disziplinen (z.B. Biologie, Ökologie, Medizin, Biochemie, Molekularbiologie, Bioinformatik), die oft interdisziplinär auf verschiedensten Raum-Zeitskalen miteinander verknüpft werden, sind die Daten, die erhoben werden. Hier einige Beispiele:

Mess,-Erhebungs- und Beobachtungsdaten Sensor- oder fernerkundliche Daten
Feld-und Laborexperimente audio-visuelle Materialien,
Interviewdaten (Ethik) Proteindaten und Sequenzierungsdaten; Datenbanken (Proteine, Genome)
Befunddaten (Medizin/Labor) Modellierungsansätze oder Methodenbeschreibungen

Neben der syntaktischen und semantischen Heterogenität der Forschungsdaten stellt das Anfallen großer Datenmengen die Forschungscommunity vor große Herausforderungen (z.B. Rechnerkapazität zur Verarbeitung, automatisierte Datenmanagement Workflows, Speicherkapazität, Archivierung, personenbezogene Daten, Dokumentations- und Aufbewahrungspflicht in der Medizin).

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einige aktuelle Best-Practice-Beispiele aus Fachgebieten der Lebenswissenschaften vorstellen, die sich dem Thema Datenmanagement verschrieben haben und unterschiedliche Ansätze verfolgen, um die Integrierbarkeit und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten zu verbessern oder Forschende in ihrem Datenmanagement zu unterstützen.

Mit den gezeigten Beispielen erheben wir nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie eigene Erfahrungen und Wissen im Umgang mit Forschungsdaten aus Ihrer Fachdisziplin haben, sind Sie herzlich eingeladen dieses mit uns zu teilen. Gern stellen wir an dieser Stelle Ihren Input strukturiert zusammen.