Frequently Asked Questions

Ihre Fragen knapp beantwortet

Publikation von Forschungsdaten

Was muss ich bei der Publikation von Forschungsdaten beachten?

Bei der Publikation von Forschungsdaten gibt es viele Aspekte, die bedacht werden sollten. Zunächst gilt es die zu veröffentlichenden Daten so aufzubereiten, dass diese in einem möglichst offenen und dauerhaften Format vorliegen. Generell kann man nach den F.A.I.R.-Prinzipien vorgehen, welche besagen, dass Datensätze auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sein sollten. Dafür ist es wichtig, Datensätze mit einem persistenten Identifikator und Metadaten sowie einer geeigneten Nutzungslizenz  zu versehen. Sinnvoll ist es zudem, wenn die Daten- und Metadatenformate den Standards der Fachcommunity entsprechen. Der letzte und wichtigste Aspekt ist die Auswahl eines Datenjournals oder eines Repositoriums für die Datenpublikation.  Durch die Wahl eines geeigneten Repositoriums, werden die vorhergehenden Details vernünftig mitbestimmt.

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Welche Möglichkeiten gibt es Forschungsdaten zu publizieren?

Zur Veröffentlichung von Forschungsdaten stehen Wissenschaftler/innen hauptsächlich zwei Wege zur Verfügung. Zum einen ist das die Möglichkeit der Selbstveröffentlichung in einem Repositorium oder zum anderen die Veröffentlichung in einem reinen Datenjournal. Zudem bieten mittlerweile auch einige Journale die Möglichkeit zu einem Paper gehörige Daten auf dem journaleigenen Datenrepositorium abzulegen.

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↷ zum Artikel Datenjournale

Welche Lizenzen kann ich für die Veröffentlichung meiner Daten nutzen?

Daten unterliegen meist keinem eigenständigen Rechtsschutz, weswegen eine Lizenzierung sehr sinnvoll sein kann. Für Forschungsdaten bieten sich offene Lizenzen wie bspw. GNU General Public License (GPL) oder eine der Creative Commons 4.0 Lizenzen an. Bei der Wahl der Lizenz sollte man außerdem beachten, dass diese für Forschungsdaten geeignet ist und eine möglichst weitreichende Nachnutzung erlaubt.

↷ zum Artikel Bedeutung freier Lizenzen

Ich habe die Arbeit mit meinen Daten noch nicht abgeschlossen. Wenn ich meine Daten veröffentliche, besteht die Gefahr, dass andere mir mit diesen weiterführenden Analysen zuvorkommen. Was kann ich tun?

 In einem solchen Fall besteht die Möglichkeit, die Daten mit einer Embargofrist zu versehen. Dies bedeutet, dass der Datensatz zwar bereits auf einem Repositorium sichtbar, aber für einen gewissen Zeitraum nicht zugänglich ist. Dies wird von vielen Drittmittelgebern akzeptiert. Die Länge der akzeptierten Embargofrist kann jedoch von Fachgebiet zu Fachgebiet variieren.

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↷ zum Artikel Teilen von Daten

↷ zum Artikel Rechte von Datenbanken und Repositorien

Bedeutet Datenpublikation, dass jeder uneingeschränkten Zugriff auf meine Daten erhält?

Nein. Dies bleibt jedem Datenautor selbst überlassen, es sei denn  Open Access ist verpflichtender Teil der Projektförderungsvereinbarung. Auch wenn man sich für Open Access entscheidet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Zugriff zu regeln. So gibt es bspw. bei vielen Datenjournalen oder Repositorien Embargoregelungen, die dem Datenautor Zeit geben sollen, um alle vorgesehenen Analysen an den eigenen Daten durchzuführen, bevor diese veröffentlicht werden. Zudem bieten einige Datenrepositorien die Möglichkeit, den Zugang zu den eigenen Daten auf bestimmte Nutzergruppen zu beschränken oder diese nur auf Anfrage herauszugeben.

↷ zum Artikel Open Data und Open Access

Wann sollte ich meine Forschungsdaten lieber nicht veröffentlichen?

 Vorsicht bei der Veröffentlichung von Forschungsdaten ist geboten, wenn es sich um sensible und/oder personenbezogene Daten handelt für die eine Anonymisierung/Pseudonymisierung nicht oder nur teilweise gewährleistet werden kann. Eine Möglichkeit wäre hier der Zugang zu den Daten nur auf persönliche Anfrage beim Autor.  Außerdem muss hier immer eine Einwilligung der Betroffenen vorliegen. Alternativ können auch nur die Metadaten zugänglich gemacht werden. Weitere Einschränkungen können auch von Industriepartnern auferlegt werden. Enthalten die Daten einen großen Teil eines anderen Werks oder einer Datenbank, sollte auf jeden Fall vorher mit den Urhebern gesprochen werden.

↷ zum Artikel Gesetzliche Regelungen

Was sind Persistent Identifier / persistente Identifikatoren (PID)?

Als Persistent Identifier versteht man im Forschungsdatenmanagement einen dauerhaften (persistenten), digitalen Identifikator, bestehend aus Ziffern und/oder alphanumerischen Zeichen, welcher einem Datensatz (oder einem anderen digitalen Objekt) zugeordnet wird und direkt auf diesen verweist.

↷ zum Artikel Persistente Identifikatoren

Verwendung von Forschungsdaten

Wo finde ich publizierte Forschungsdaten für mein Fach?

Für Forschungsdatenrepositorien gibt es verschiedene Portale, die über fach- und oder metadatenspezifische Suchmöglichkeiten verfügen. Diese Portale können nationale oder auch internationale Repositorien verzeichnen. So findet man auf den Seiten re3data.org oder auch WorldWideScience Sources internationale Repositorien, während bspw. das Research Data Discovery Service auf britische Forschungsdaten fokussiert ist.

Wie werden Forschungsdaten zitiert?

Forschungsdaten werden vergleichbar zu Textpublikationen zitiert. Um langfristig der Zitation folgen zu können, ist es wichtig, dass Daten über einen Persistent Identifier verfügen. Dieser ermöglicht es, digitale Objekte eindeutig und dauerhaft unabhängig vom Speicherort zu identifizieren. Wie auch bei bibliographischen Angaben variieren die Zitationspraktiken je nach Fachbereich und Publikationsformat.

↷ zum Artikel Zitieren von Daten

Was darf ich mit den publizierten Forschungsdaten machen?

Über Nutzungsrechte und etwaige Einschränkungen gibt die Lizenz, unter der die Daten zur Verfügung gestellt werden Auskunft. Die Lizenzbestimmungen werden von demjenigen festgelegt, der die Daten erhoben hat.

↷ zum Artikel Datenlizenzen

Was bedeutet Nachnutzung von Forschungsdaten?

Von einer Nachnutzung spricht man, wenn bereits erhobene Forschungsdaten für spätere Forschungen im Rahmen anderer Projekte und/oder anderer wissenschaftlicher Fragestellungen verwendet werden. In welchem Umfang eine Nachnutzung möglich ist, wird durch die Lizenzbedingungen publizierter Daten festgelegt.

Weshalb sollten Forschungsdaten archiviert werden?

Die Erhebung von Forschungsdaten ist üblicherweise arbeits-, zeit- und kostenintensiv. Die Archivierung von Forschungsdaten gewährleistet einerseits die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen. Andererseits sind Forschungsdaten über die Projektlaufzeit hinaus eine wichtige Quelle, die im Zuge einer Nachnutzung für spätere Forschung von unschätzbarem Wert sind, vor allem dann, wenn es sich um nicht reproduzierbare Daten handelt. Die Archivierung von Forschungsdaten sehen viele Forschungsinstitutionen und Fördergeber als Teil der guten wissenschaftlichen Praxis an und unterstützen Projekte zum Teil auch finanziell bei dieser Aufgabe.

↷ zum Artikel Vorteile von FDM

↷ zum Artikel Repositorien

↷ zum Artikel Langzeitarchivierung

Wem gehören die Forschungsdaten?

Die Frage nach den ‚Besitzverhältnissen‘ von Forschungsdaten ist oft nicht einfach zu klären. Ausschlaggebend sind nicht nur die Umstände, unter denen Daten erhoben wurden, sondern auch um welche Art von Daten es sich handelt. So können unterschiedliche Nutzungsrechte oder aber auch das Urheberrecht zum Tragen kommen. Eventuell sind Daten auch als Betriebsgeheimnis oder Vermögensgegenstand geschützt. In jedem Fall sollten rechtliche Fragen bereits vor, spätestens aber zu Projektbeginn geklärt und das Rechteverhältnis schriftlich festgehalten werden, denn rechtliche Klarheit hilft der Nachnutzung enorm.

↷ zum Themenbereich Rechte und Pflichten

↷ zum Artikel Urheberrecht

Nachnutzung von Forschungsdaten

Was sind Metadaten und wozu brauche ich sie?

Mit Metadaten werden zusätzliche standardisierte Informationen zu Primärdaten, einem Datensatz bzw. einem Objekt, gegeben, die einen beschreibenden bzw. erklärenden Charakter haben, und somit das Verständnis der Primärdaten verbessern und eine Nachnutzung der Daten erleichtern.

Die meist genutzten Metadaten sind vermutlich bibliographische Metadaten. Außerdem gibt es eine Vielzahl an fachspezifischen Metadaten, die am Gegenstand und den Eigenheiten eines Fach ausgerichtet sind.

↷ zum Artikel Metadaten und Metadatenstandards 

↷ zum Artikel Bibliographische Metadaten

Welche Metadaten sind für mein Fachgebiet relevant sind?

Aufgrund der Fülle von Fachgebieten ist diese Frage kaum zu beantworten. Unabhängig vom Fachgebiet sind natürlich bibliographische Metadaten relevant. Darüber hinaus sollte angeben sein, woher die Daten kommen und wie man sie verstehen und nachnutzen, also für eigenen Forschungsvorhaben verwenden kann.

Sehr viele Disziplinen und/oder Fächern haben bereits gut dokumentierte Metadatenstandards entwickelt, die somit sehr verständlich sind und an denen man sich gut orientieren kann.

↷ zum Artikel Metadaten und Metadatenstandards 

Welche Dateiformate sind für die Archivierung und Nachnutzung von Daten geeignet?

Es empfiehlt sich Daten in offenen bzw. nicht-proprietären Dateiformaten zu speichern, weil die Daten so von verschiedenen Programme les- und bearbeitbar sind. Die meisten offene Dateiformate werden in der IT bereits seit Jahrzehnten ohne Komplikationen verwendet.

Sollten die Daten in einem proprietären Format – also in einem meist nicht quelloffenem Format – bearbeitet worden sein, ist es für eine Nachnutzung oder Langzeitarchivierung mitunter besser, die Daten (zusätzlich) in ein offenes Format zu konvertieren, selbst wenn dies zu partiellem Datenverlust führen kann. 

↷ zum Artikel Formate erhalten

Förderrichtlinien zu Forschungsdaten

Was sind die konkreten Anforderungen bezüglich Forschungsdatenmanagement bei der DFG-Antragstellung?

Der DFG Leitfaden für die Antragstellung beinhaltet unter Punkt 2.4 „Umgang mit den im Projekt erzielten Forschungsdaten“ folgenden Hinweis:

„Wenn aus Projektmitteln systematisch Forschungsdaten oder Informationen gewonnen werden, die für die Nachnutzung durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geeignet sind, legen Sie bitte dar, ob und auf welche Weise diese für andere zur Verfügung gestellt werden. Bitte berücksichtigen Sie dabei auch - sofern vorhanden - die in Ihrer Fachdisziplin existierenden Standards und die Angebote existierender Datenrepositorien oder Archive.“

„Steht die Nachnutzbarkeit der entstehenden Forschungsdaten in engem Zusammenhang mit Forschungsobjekten (Gewebe, Zelllinien, Installation, Materialien, Kunstgegenstände o.ä.) so bitten wir Sie, auch Angaben zur Aufbewahrung dieser Objekte im Antrag zu ergänzen.“

 

Welche Kosten können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der DFG für das Forschungsdatenmanagement beantragten?

Laut den Richtlinien zum Umgang mit Forschungsdaten der DFG können folgende Mittel beantragt werden:

„Kosten für die Aufbereitung von Daten und für die Nutzung existierender Infrastrukturen Projektspezifische Kosten, die im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts bei der Aufbereitung von Forschungsdaten für eine Anschlussnutzung bzw. für die Überführung von Forschungsdaten in existierende Infrastrukturen entstehen, können mit dem Antrag bei der DFG eingeworben werden. Ebenso können Mittel zur Finanzierung derjenigen Kosten eingeworben werden, die für die Nutzung einschlägiger Infrastrukturen entstehen. Gefördert werden können Personalkosten, projektspezifische Hard-und Software sowie Nutzungsgebühren.“

Weiterhin unterstützt die DFG Auf-und Ausbaus von Informationsinfrastrukturen im Programm Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten .

↷ zum Artikel Förderrichtlinien

↷ zum Artikel FDM-Budgetplanung

 

Wer fördert Forschungsdatenbereitstellung?

 

Die Bereitstellung von Forschungsdaten wird von deutschen Drittmittelgebern wie der DFG und dem BMBF (zurzeit nur zur Bildungsforschung) gefördert, aber auch Projekte in EU Horizon 2020 können Sachmittel zum Management der im Projekt erzeugten Forschungsdaten beantragen.

↷ zum Artikel Förderrichtlinien

 

Was sind die konkreten Anforderungen der Wissenschaftsförderer (bei der Antragstellung) an das langfristige Management und an die Zugänglichkeit von Forschungsdaten?

 

Internationale und nationale Forschungsförderinstitutionen verlangen verpflichtende Angaben zu einer Weiterverwendung bzw. Verwertung der Daten nach Abschluss des Projektes:

Mithilfe der Suchmaschine SHERPA / JULIET der Universität Nottingham können Informationen zur Datenarchivierung von über 100 Forschungsförderern ermittelt werden.

↷ zum Artikel Förderrichtlinien

 

Was sind die konkreten Anforderungen der Verlage an das langfristige Management und an die Zugänglichkeit von Forschungsdaten?

Herausgebergremien und Verlage fordern verstärkt die offene Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Daten im Zuge eine Publikation. Viele dieser Zeitschriften, insbesondere Open-Access-Zeitschriften, fördern häufig eine mögliche Nachnutzung der Daten (z. B. Plos One). Dazu haben einige internationale Journale ihre eigene Forschungsdatenpolicy etabliert.

Informationen zu Copyright- und Archivierungsrichtlinien von wissenschaftlichen Zeitschriften und Verlagen können mithilfe der Suchmaschine SHERPA / RoMEO der Universität Nottingham ermittelt werden, die auch in der deutschsprachigen Version über das DINI-Portal verfügbar ist.

↷ zum Artikel Leitlinien und Policys

 

Was muss ich am Projektende beachten?

Mithilfe eines Datenmangementplans (DMP) oder eines Data Curation Profiles, die schon zu Beginn des Forschungsprojektes kontinuierlich genutzt wurden, sollten die Vorgaben des Forschungsförderers zu Projektende leicht zu erfüllen sein. Ein DMP erleichtert mitunter die Dokumentation bei Berichtspflichten. Wurde dagegen kein DMP erstellt, so  können die einzelnen Schritte eines DMPs helfen, Unklarheiten oder Lücken leichter zu erkennen und diese zu beheben.

↷ zum Artikel Datenmanagementplan

↷ zum Themenbereich Organisieren und Arbeiten

↷ zum Themenbereich Rechte und Pflichten

↷ zum Themenbereich Aufbereiten und Veröffentlichen

↷ zum Themenbereich Bewahren und Nachnutzen

 

Welche Daten müssen aufbewahrt werden, welche nicht?

Eine Auswahl der zur Archivierung geeigneten Daten, richtet sich zum Beispiel nach den Fördervorgaben, der Einzigartigkeit der Daten, der Datenqualität aber auch nach dem Nachnutzungspotential der Daten. Die potenziellen Wiederverwendungszwecke und die damit verbundenen Maßnahmen zur Datenvorbereitung zwecks Datenhinterlegung können leicht mithilfe einer Bewertungsliste ermittelt werden. Solch eine Liste hilft auch bei einer Abschätzung anfallender Kosten beim Forschungsdatenmangement. Mehr dazu finden Sie im Artikel Auswählen und Bewerten.

↷ zum Artikel Auswählen und Bewerten

↷ zum Artikel FDM-Budgetplanung

↷ zum Themenbereich Rechte und Pflichten

 

Management von Forschungsdaten

Was genau sind meine Forschungsdaten? Was ist mit „Forschungsdaten“ gemeint?

Der Begriff Forschungsdaten umfasst alle digitalen Ergebnisse eines wissenschaftlichen Vorhabens (z. B. durch Messungen, Befragungen, Quellenarbeit entstandene Daten), die keine interpretative Text-Publikation (zum Beispiel Zeitschriftenartikel, Dissertation) darstellen. Kennzahlen, die über die Forschungsaktivitäten informieren, sind nicht Teil der Forschungsdaten an sich aber können wichtig für die Nachnutzung der Daten sein.

 

Was umfasst das Konzept des Forschungsdatenmanagements?

Das Management von Forschungsdaten umfasst den gesamten Forschungszyklus von der Datenerhebung bis zur Langzeitarchivierung. Dabei sollen die Erzeugung von Forschungsdaten und der Umgang damit möglichst effizient organisiert und gesteuert werden. Dazu muss ein bedarfsorientierter Plan zum Forschungsdatenmanagement erarbeitet werden. Mithilfe eine Datenmanagementplans können Daten effektiv genutzt, nachgenutzt, veröffentlicht und archiviert werden.

↷ zum Artikel Wie beginnt FDM?

↷ zum Artikel Der Datenmangementplan

↷ zum Themenbereich Planen und Strukturieren

Welche Vorteile bietet das Forschungsdatenmanagement für meine Forschungstätigkeit? Warum sollte ich mich damit befassen?

Mit Forschungsdatenmanagement solle sich jeder/e Wissenschaftler/in befassen. Nicht nur ist ein gutes Datenmanagement für ein erfolgreiches Forschungsprojekt unerlässlich, sondern werden zunehmend Angaben zum geplanten Umgang mit den im Projekt erzeugten Daten von Förderorganisationen gefordert. Auch viele Verlage bzw. Fachzeitschriften bestehen auf der Verfügbarmachung von Daten, auf denen eine Publikation beruht. Weitere Vorteile, die im Zusammenhang mit dem Forschungsdatenmanagement und dem Teilen an Forschungsdaten stehen, finden Sie sowohl  im Artikel Wie beginnt FDM? als auch im Artikel Daten teilen.

↷ zum Artikel Wie beginnt Forschungsdatenmanagement?

↷ zum Artikel Daten teilen

↷ zum Themenbereich Aufbereiten und Veröffentlichen

Was versteht man unter dem Data Life Cycle / Daten-Lebenszyklus?

Ein Datenlebenszyklus ist ein Modell mit verschiedenen Stationen, die Forschungsdaten von der Erhebung bis hin zu ihrer Nachnutzung durchlaufen können. Datenerhaltung und Datenpflege spielen während aller Phasen eines Forschungsprojektes und darüber hinaus eine Rolle, und sollten in einem Datenmanagementplan berücksichtigt werden.

↷ zum Artikel Datenlebenszyklus

↷ zum Artikel Der Datenmangementplan

Was ist ein Datenmanagementplan (DMP)? Benötige ich einen DMP?

Der Datenmanagementplan, kurz DMP, ist ein formales Dokument, das den Umgang mit Forschungsdaten über den gesamten Lebenszyklus von Forschungsdaten, also während des Projekts und auch über die Projektlaufzeit hinaus, regelt. Er wird bereits bei der Beantragung des Forschungsprojekts erstellt und während der Projektlaufzeit aktualisiert.

Ein DMP wird bei der Antragstellung im aktuellen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union (Horizon 2020) gefordert und ist auch bei einem DFG-Antrag unabdingbar. Doch auch ohne formale Vorgabe kann es sich lohnen, einen Datenmanagementplan zu erstellen. So können durch das systematische, schriftliche Festhalten von wichtigen Eckpunkten eventuelle Unklarheiten oder Lücken leichter erkannt werden.

 ↷ zum Artikel Der Datenmangementplan

↷ zum Artikel Förderrichtlinien

Wie erstelle ich einen Datenmanagementplan für mein Projekt?

Zur Erstellung eines Datenmanagementplan (DMP) hilft es schon bereits bei der Planung eines neuen Projekts sich zu überlegen, um was für Daten es sich handelt, und wie diese zukünftig verwendet werden sollen. Mithilfe eine DMP-Tools können weitere Schritte, die bei dem Management und der Nachnutzung von Forschungsdaten eine Rolle spielen, ergänzt werden. Weitere Informationen über freiverfügbare DMP-Tools sowie illustrative Beispiele mit den wesentlichen Hauptkriterien eines DMPs finden Sie im Artikel Der Datenmanagementplan.

↷ zum Artikel Der Datenmangementplan

↷ zum Artikel Förderrichtlinien

↷ zum Themenbereich Planen und Strukturieren